• Bürgerbus Bad Zwischenahn
Gemäß Erläuterung in allen Fahrplänen der Linie 394 ist unser BBUS ein Kleinbus mit 8 Sitzplätzen, der keine Gruppen befördert. Alle Schüler(innen) sind gehalten, den großen Schulbus zu benutzen. Eine Mitnahme in unserem BBUS erfolgt nur im Rahmen der Möglichkeiten. Anderenfalls müssen Schüler(innen) mit den oben genannten Tickets auf die Mitnahme bei der nächsten BBUS – Fahrplanfahrt warten.

Bürgerbus Bad Zwischenahn e.V.


Aueblick 5a
26160 Bad Zwischenahn


Mobil: 0170 - 187 97 11
Telefon: 04486 / 2218
(Fahrdienstleitung)


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Das Prinzip BürgerBus

Mehr Freiheit auf dem Land

Ehrenamtliches Engagement im Verkehrsverbund Bremen Niedersachsen (VBN)
Die Idee des BürgerBusses stammt aus Großbritannien, bei unseren holländischen Nachbarn fand sie dann als „Nachbarschaftsbus“ große Verbreitung bevor sie 1985 erstmals in Deutschland zur Anwendung kam. Seitdem nimmt insbesondere das Bundesland Nordrhein-Westfalen – hier gibt es mittlerweile 80 BürgerBusse! – eine Vorreiterrolle ein. Auch im VBN-Gebiet gibt es mittlerweile 6 BürgerBusse, Tendenz steigend. BürgerBusse im VBN-Land verkehren auf festen Linienwegen fahrplanmäßig zum VBN-Tarif. Sie werden von einem Verein mit ehrenamtlichen Fahrerinnen und Fahrern betrieben, durch ein Verkehrsunternehmen vor Ort unterstützt und ergänzen mit ihren Leistungen das Fahrplanangebot in einer Stadt oder einer Gemeinde. Haupteinsatzgebiet der BürgerBusse sind dünn besiedelte Gemeindebereiche oder Regionen, in denen eine Bedienung mit herkömmlichen Linien angeboten wirtschaftlich nicht darstellbar ist.

Die Partner des Prinzips
Ein BürgerBus-Verein, ein Verkehrsunternehmen vor Ort und die jeweilige Stadt oder Gemeinde bilden die Säulen für einen funktionierenden BürgerBus-Betrieb. Jeder Partner hat dabei seine ganz speziellen Aufgaben.

 

Der Verein

Der Verein legt in Abstimmung mit dem Verkehrsunternehmen fest, wann, wo und wie oft der BürgerBus fährt. Er ist zuständig für die gesamte Organisation des Linienbetriebes. Dazu gehören zahlreiche Aufgaben: Fahrdienste müssen eingeteilt, das Fahrzeug gepflegt, Möglichkeiten der Fahrplanoptimierung geprüft und stets auch weitere Fahrerinnen und Fahrer hinzugewonnen werden, die jeden Monat mehrere Stunden ehrenamtlich im Bus verbringen und ihre Nachbarn von A nach B befördern. Zudem bieten sie Tarifauskünfte, Fahrplanberatung und verkaufen die passenden Fahrscheine aus dem Fahrscheindrucker. Diese Kenntnisse müssen über Schulungen vermittelt werden. Schließlich betreibt der BürgerBus-Verein auch die Öffentlichkeitsarbeit in der Region und versucht Sponsoren für das Projekt zu gewinnen.

 

Das Verkehrsunternehmen

Die Kooperation mit einem Verkehrsunternehmen ist notwendig und sinnvoll. Das Verkehrsunternehmen beantragt die Liniengenehmigung, berät bei planerischen Fragestellungen, führt die ersten Schulungen der Fahrerinnen und Fahrer durch, stellt die Vertriebsinfrastruktur (z. B. elektronische Fahrausweisdrucker) zur Verfügung und bietet Unterstützung bei technischen und rechtlichen Fragen. Zudem kümmert sich das Verkehrsunternehmen auch da rum, dass die Fahrplandaten in die elektronische Fahr planauskunft integriert werden. So können Aushangfahrpläne generiert und die BürgerBus- Linien im VBN-Fahrplanbuch aufgenommen werden.

 

Stadt, Gemeinde und Landkreis

BürgerBus-Vereine werden in aller Regel von den Städten, Gemeinden und Landkreisen finanziell unterstützt. Dadurch geben sie ihrem BürgerBus Sicherheit und Rückhalt. Zudem wird auch der notwendige Weg durch die Entscheidungsgremien von den Stadt- und Gemeindeverwaltungen unterstützt.

 

Von der Idee zur Umsetzung vor Ort

Zunächst steht die Feststellung eines Bedarfs für ein BürgerBus-Angebot im Vordergrund. Ist dieser Bedarf vorhanden, bildet sich in aller Regel eine Gruppe, die sich aus Bürgern oder auch Mitarbeitern der Kommunalverwaltung zusammensetzt. Diese Gruppe bringt die Vertreter der Kommunen und eines örtlichen Verkehrsunternehmens an einen Tisch und erarbeitet ein detailliertes Betriebs- und Finanzierungskonzept. In dieser Startphase bietet der ZVBN allen Beteiligten Moderation und Unterstützung an. Geben alle Partner grünes Licht für die Inbetriebnahme eines BürgerBusses, gilt es insbesondere die Finanzierung des Fahrzeuges und des laufenden Betriebes durch die Aufstellung eines Kosten- und Finanzierungsplans sicherzustellen. Die in aller Regel vorhandene Kostenunterdeckung muss und kann über verschiedene Beiträge und Fördermittel ausgeglichen werden. Hierzu stehen beispielsweise Mittel aus dem ZVBN-Förderfonds oder vom Land Niedersachsen zur Verfügung. Aber auch Sponsorengelder oder Mittel aus den Kommunalhaushalten können hierzu beitragen. Ist die Finanzierung abgesichert, kann das BürgerBus- Fahrzeug in Zusammenarbeit mit dem Verkehrsunternehmen bestellt werden. Es beginnt nun die Phase der konkreten betrieblichen Vorbereitungen. Dazu zählen beispielsweise Fahrerschulungen, Fahrplandruck und Werbemaßnahmen. Sinnvollerweise wird während der gesamten Planungsphase eine intensive Öffentlichkeitsarbeit betrieben. Schließlich tragen auch die Medien einen wichtigen Teil zum Projekt bei.

Bürgerbus Bad Zwischenahn e.V.


Aueblick 5a
26160 Bad Zwischenahn


Mobil: 0170 - 187 97 11
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